Perspektive

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John Doe
Designer

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Neben der Veränderung der Einstellungsgrössen kann eine Veränderung auf der vertikalen Achse unsere Sicht auf das Objekt bzw. das Geschehen stark verändern. Üblicherweise wird die Normalstellung der Kamera – diese befindet sich auf Augenhöhe der Schauspieler – von den Bereichen der Obersicht und der Untersicht unterschieden. Die Obersichten gehen von dieser über die Vogelperspektive bis zum Top-Shot, der die Szene aus 90 Grad filmt; die Untersichten enden mit den Froschperspektiven, bei denen die Kamera auf Höhe der Füsse steht. Selten werden Untersichten genutzt, die die Akteure durch transparente Böden filmen.

Diese diversen Perspektiven können uns dabei helfen, das Verhältnis der unterschiedlichen Personen zu begreifen oder uns als Beobachter im Raum zu verstehen. Wenn also die Kamera von unten nach oben schaut (Untersicht), dann wirkt das Motiv kräftiger, grösser und auch mächtiger. So lässt sich bereits in einer einfachen Dialogszene das Machtverhältnis der Personen allein durch den Neigungswinkel unterstreichen, denn wer zur Kamera hinaufblicken muss oder von oben gefilmt wird, wirkt eher unbeholfen, schwach und machtlos (Obersicht).

Dutch Angle

Nicht direkt zu den Perspektiven gehörend, aber meiner Meinung nach wichtig zu erwähnen ist der  sogenannte Dutch Angle. Der Dutch Angle lässt sich am besten mit ‹falsche Sicht› übersetzen und bezeichnet eine schräge Kameraperspektive beim Filmen oder auch in der Fotografie. Sie dient dazu, einen unwirklichen und desorientierenden Eindruck zu vermitteln.

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